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"Polizeiruf 110" – eine
der erfolgreichsten Krimis der ARD
Der Polizeiruf 110 gehört heute zu den beliebtesten Krimifernsehserien der ARD. Das DDR-Fernsehen sendete am 27. Juni 1971 als Gegenstück zum westdeutschen Tatort zum ersten Mal diese Serie. Schnell entwickelte sie sich zum Publikumsliebling. Verbrechen verschiedenster Art wurden seither aufgegriffen. Tabuisierte Themen wie Alkoholismus, sexueller Missbrauch von Kindern und Vergewaltigung wurden in Szene gesetzt. Anders als bei heutigen Krimis, in denen Tötungen quasi als niedrigstes Delikt gelten, kamen zwar auch beim Polizeiruf 110 Morde vor, jedoch beschäftigten sich die Ermittler bei ihren Untersuchungen mit den häufigeren und weniger schweren Delikten Einbruch. Hierzu zählen Erpressung, Diebstahl, Betrug und Jugendkriminalität. Die Drehbuchautoren des Polizeirufs 110 legten besonderen Wert auf die Darstellung des Täters und seiner Psyche sowie der Hintergründe der Tat. Reißerische Action-Szenen mit Blut und toten Körperteilen auf dem Boden waren und sind dagegen selten. Im mecklenburg-vorpommernschen Wismar entsteht zur Zeit eine weitere Folge – diesmal mit Uwe Steimle und Felix Eitner.
Das Foto unten zeigt Uwe Steimle und Henry Hübchen bei einem Fototermin des NDR in Hamburg. Steimle verkörpert den Hauptkommissar Jens Hinrichs. Hübchen ist als Kommissar Törner in der Serie zu sehen.
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