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"Dittsche" – das wirklich wahre Leben
Hamburg (mr) – Jeden Sonntagabend präsentiert Olli Dittrich seinen mit dem Grimme-Preis prämierten Wochenrückblick aus Sicht der Hamburger Milieufigur „Dittsche." Ort des Geschehens ist eine Imbissbude. Doch die steht nicht in einem Filmstudio, sondern ist in der Realität im Stadtteil Eppendorf zu finden. Dittsche ist eine typische Milieu-Figur, die durch ihre zum Teil sehr absurde Sicht der Dinge meist zu einem unberechenbaren Gesprächspartner wird.
Dittsche ist ein begrenzt gebildeter Mensch, ohne eindeutig politische Haltung, manchmal verwirrt und in Wahrheit ein einsamer Typ. In Jogginghose, Badelatschen und gestreiftem Bademantel bekleidet, tritt er regelmäßig zur Feierabend-Zeit im Eppendorfer Imbiss auf und tauscht leere gegen volle Bierflaschen. Das erste Bier wird immer gleich am Tresen geöffnet und getrunken. Es beginnt ein typisches Stammtisch-Gespräch zwischen den Anwesenden zu aktuellen Themen. Das Ganze ohne Drehbuch, eben wie im "wirklich wahren Leben." Obwohl in vielen Fernsehzeitschriften der Vermerk "live" zu sehen ist, wird diese Comedy-Serie keinesfalls live übertragen. Eingefleischte Fans, die gern einmal dem Team über die Schulter schauen möchten, müssen schon am Sonntagnachmittag in den Eppendorfer Weg kommen: dann wird aufgezeichnet. Mit dabei: Der couragierte Imbisswirt Ingo (Jon Flemming Olsen) und "Schildkröte" (Franz Jarnach), der Mann, der mit dem Rücken zum Geschehen sitzt und grundsätzlich kein Wort sagt.
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